Wissenswertes

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Der Bau der Trogbrücke und der Doppelsparschleuse wurde mit Prognosen der Planco Consulting begründet. Diese sahen nach Fertigstellung des Wasserstraßenkreuzes eine Steigerung der Gütertransporte auf Mittellandkanal, Elbe-Havel-Kanal und Elbe um etwa 600% voraus. Die für die Trogbrücke prognostizierten Zahlen wurden später mehrfach nach unten korrigiert. Im Jahr 2010 betrug das tatsächliche Verkehrsaufkommen auf den Kanälen etwa 10 Prozent, auf der Elbe etwa 5 Prozent der Prognosewerte und liegt damit mit Ausnahme des Mittellandkanals noch unter den Verkehrszahlen vor Bau des Wasserstraßenkreuzes.

Ursprünglich war der Parallelbetrieb von Doppelsparschleuse und Schiffshebewerk Rothensee Teil des Wasserstraßenkreuzes. Es war vorgesehen, "das Schiffshebewerk Rothensee nach der Inbetriebnahme der neuen Schleuse auch weiterhin parallel zur modernen Anlage in Betrieb" zu halten. Das Schiffshebewerk stellt unter anderem die einzige Verkehrsmöglichkeit für kleinere Sportboote dar, die die Doppelsparschleuse und die Trogbrücke aufgrund von möglichen Gefahren durch Wasserverwirbelungen nicht befahren dürfen. Außerdem arbeitet das Schiffshebewerk wesentlich energieeffizienter als die Doppelsparschleuse, bei der 40 Prozent des Schleusungswasserbedarfs durch Pumpen vom unteren zum oberen Wasserspiegel gefördert werden müssen. Damit stellt es auch für Schiffe bis 85 Meter Länge und 2 Meter Tiefgang eine Alternative zur Schleuse dar. Im Gegensatz zu den Planungen wurde der Betrieb des Schiffshebewerkes im Jahr 2006 eingestellt.

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